fachwerk- und apfel-orgie

05.09.2018 bad sooden – eschwege – wanfried – treffurt – probsteizella (bei frankenroda)  51 km

wir sitzen auf der frühstücksbank am werraufer und schauen wie sich langsam der nebel lichtet und blauer himmel samt sonne hervorkommen.

bad sooden-allendorf entpuppt sich in allen haupt- und nebengassen als fachwerkstädtchen mit vielen wimpeln und strohkronen vom erntefest: bunt und lebendig.

die dörfer am wege: eines schöner als das andere. mit fachwerk bis zum abwinken, sehr schönen dorfplätzen, dorfanger genannt. jestädt mit einem ehemaligen schloss, heute ferienwohnungen. grebendorf.

dann eschwege, ein städtchen mit flair, viel gastronomie, einer hübschen gotischen marktkirche und leckerem eisbecher. andreas‘ vater hat hier einmal seine ausbildung gemacht.

wanfried hat einen historischen werrahafen, mit zwei noch erhaltenen „schlagd“, speicherhäusern und einem alten bootsnachbau. früher müssen hier viele schiffe angelegt haben – die werra muss mehr tiefgang gehabt haben. beim durchradeln: fachwerkhäuser…

altenburschla bezaubernd und mit dorfanger und ylten gassen. treffurt hat einen wunderschönen hohen fachwerkturm. eine fachwerkorgie eben…

zwischendrin wegstücke an der beschaulichen werra, mit hohen kalksteinfelsen am ufer, oben sitzen burgen und schlösser. früher wurde hier wein angebaut, und auch maulbeerbäume für seidenraupenzuchten. heute radeln wir an apfelbäumen prallvoll mit äpfeln, unter den bäumen berge von fallobst. auch die holunderbeeren wachsen uns quasi in den mund. wir fahren über eichelteppiche. die ersten kastanien fallen von den bäumen.

immer wieder die erinnerung an unsere geschichte: die werra war grenzfluss. grenzmuseen und -wege, erinnerungstafeln begleiten uns.

wir radeln zwischen fluss und felsen dahin und und können nicht entscheiden, was das beste ist. hier sind deutlich mehr reiseradler unterwegs als bisher. der radweg ist gut ausgebaut, mit vielen hübschen rastplätzen und infotafeln.

probstzella ist ein landgasthof mit camping im stillen idyllischen tal. abseits von strasse und rummel. gänse watscheln. wir kochen apfelkompott. dazu andreas‘ wunschessen: ravioli aus der dose (das gibt’s nur 1x in 5 jahren, oder heimlich, wenn eva weg ist). es wird am abend schon recht kühl und feucht. ein käuzchen schreit.

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Ein Gedanke zu „fachwerk- und apfel-orgie“

  1. Hallo
    Wir waren heute noch ein letztes mal in der Sole.
    Heute morgen war es bei uns sehr neblig der bis in den frühen Nachmittag anhielt. Danach war Sonne und wir konnten beginnen unser Zelt abzubauen. Ja der Urlaub geht leider zu Ende und am Freitag geht’s wieder nach Hause. Wir hoffen das es Morgen trocken bleibt. Man sieht sich in Böblingen wieder hoffentlich gesund wieder. Euch beiden eine gute Weiterfahrt.

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