die werra so ähnlich wie die leine – nur ganz anders

04.09.2018 göttingen – friedland – arenshausen – werleshausen – bad sooden-allendorf    45 km

ein nebliger morgen, erst langsam setzt sich die sonne durch. radeln an der leine: flaches land, immer geradeaus. eine weisse eule fliegt neben uns auf. friedland, das zentrale aufnahmelager seit kriegsende, ist ein verschlafenes dorf, das denkmal am strassenrand, ein supermarkt, das museum dientsgas geschlossen – und schon sind wir vorbei.

in arensdorf wechseln wir schnell mal zur ev 13 (eurovelo), die uns über den berg strampeln lässt – nicht schlimm, aber mir senn nix meh gwehnt… umso schöner die lange abfahrt zur werra hinunter.

wir passieren eine reihe kleiner dörfer, an denen die zeit vorbeigegangen zu sein scheint: still, verschlafen, neugierige alte männer sprechen uns an, mitten im dorf eine schweinezucht, hühner laufen in den gärten rum, ein paar kleine kinder starren uns stumm nach…

die werra: der fluss mäandert in schleifen durch das enge berggesäumte tal, die landschaft gegliedert, immer wieder neue ausblicke, burgen.

in wahlhausen stoppen wir früh an der kleinen campingoase, stellen nochmal die waschmaschine an (dringend nötig…), radeln dann die 3 kilometer nach bad sooden und aalen uns mal wieder im solethermalbad, am frühen abend sind wir dort fast allein. kann man sich dran gewöhnen: gibt es da nicht im süden einen bäderradweg, so bei bad saulgau?

selbstgemachte ratatouille mit couscous zum krönenden abschluss.

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