achtern diek

26.07.16 husum – witzwort – tönning – büsum – friedrichskoog – 96 km

der buchhandel ist doch schneller als amazon: gestern nachmittag hatten wir die radkarten bestellt, heute morgen lagen sie bereit, und wir konnten durchstarten. es geht zum „roten haubarg“ im adolfskoog. er ist weiss, nicht rot, aber das ursprungsgebäude von 1647 ist wohl mit roten ziegeln gedeckt gewesen, statt wie üblich mit reet; daher der name. ein haubarg ist ein typischer eiderstädter bauernhof, rechteckig, auf ständern gebaut, was ihn besonders sturmsicher macht. alle lebten unter einem dach: in der mitte das stroh – „heu-barg“ – und drum herum waren die ställe und die wohnräume für die bauersfamilie und fürs gesinde angeordnet. das dach ist sehr hoch – 15 bis 20 meter – darunter wurde das heu für den winter  gelagert.

die eiderstädter halbinsel kürzen wir dann ab und umfahren st. peter ording weiträumig: da ist es jetzt leicht überfüllt, wie wir schon in der husumer zeitung gesehen haben – und wir kennen es ja zur genüge von eva’s kuraufenthalt. dafür geht es nach tönning, dem beschaulichen alten hafenort an der eider, und ins multimar wattzentrum. das ist sehr empfehlenswert: eine multimediale, erlebnisorientierte ausstellung, fast alles ist zum mitmachen. ob man nun rätsel löst, wellen macht, dinge durchs mikroskop betrachtet usw. sehr informativ. für uns besonders faszinierend heute die quallenaufzuchtstation in besonderem licht: quallen in allen grössen.

nach einem vesper geht’s weiter zum eidersperrwerk, das einfach riesig und beeindruckend ist. dann nach büsum, immer hinterm deich wegen dem seitenwind. wir freuen uns auf ein eis, aber als wir mitten im büsumer konsumrummel ankommen,  lassen wir eis eis sein und ergreifen ganz schnell die flucht, nur weg hier. auf einmal haben wir auch rückenwind, und so entscheiden wir, noch 25 kilometer weiter zu fahren, bis friedrichskoog. wir hängen uns an ein paar pedelec-fahrer dran (die gibt es hier wie sand am meer) und düsen in rekordzeit bis zum camping swienskopp an der spitze von friedrichskoog.

schnell das zelt aufbauen. heiss duschen, ahhhh! und dann im campingbistro bei deutscher volksmusik schnitzel mit bratkartoffeln, bier und weinschorle.

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roter haubarg
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eidersperrwerk
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büsumer rummel
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fahrrad auf andere art…

 

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Ein Gedanke zu „achtern diek“

  1. Gruss an friedrichskoog, vielleicht kommt ihr ja auch durch meldorf, olafs heimat. Der rummel wird euch wohl jetzt begleiten, zumindest entlang der deutschen nordseeküste.😊

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