25. August: Hochprozentig

Saalburg – Burgk – Ziegenrück – Paska – Linkenmühle – Altenbeuthen – Reitzengeschwenda – Lothramühle: 43 km

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viele hochprozentige strecken liegen heute auf unserem weg. der anfang nach burgk ist da noch niedlich: ein bahnradweg führt uns kontinuierlich hinauf nach burgk. wir erklimmen den aussichtsturm und schauen uns auf der schönen schlossanlage um. eine schmale steile steige führt zum staudamm runter, wir überqueren die saale über eine wunderschöne gedeckte holzbrücke, es geht lauschig am fluss lang, wald , bäume, wasser, sonst nix.

aber dann, wehe, kommt ein schild: „radweg 16%“, wir biegen nach links ab – und vor uns liegt die steigung mit zwei kehren, gefühlt unendlich. wir schieben schweisstriefend hoch. eine ehepaar auf pedelecs muss im oberen abschnitt auch absteigen, nur die zwei 15jährigen jungs strampeln bis oben. dass diese radsteige frisch gemacht ist, macht es auch nicht wirklich besser…

über walsburg geht es runter nach ziegenrück – aber nicht meinen, das war’s, gleich am ende des städtchens, in dem wir endlich eine geöffnete bäckerei finden, geht’s 2km happig hoch nach Paska, von 300 auf 450m. dann endlich wieder runter – hurra, abfahrt! – zur linkenmühle, wor wir im biergarten erst mal ein spätes mittagessen geniessen. die kleine autofähre bringt uns auf die andere seite. früher war hier mal eine brücke, sieht man noch, sie wurde am ende des 2. wk gesprengt (von den deutschen selber!).

wie gerne hätten wir den bike-shuttle für die nächsten kilometer genutzt, aber der vekehrt nur am wochenende. also strampeln wir die 3,5km nach altenbeuthen hoch, von 300 auf 500m, die satteltaschen werden immer schwerer… nach drognitz halbwegs eben rüber, dann nochmal hoch, runter, hoch, es scheint nicht aufzuhören. um uns herum wald und felder, blicke über das saaletal, der fluss hur zu erahnen.

der krönende abschluss: die 4,5km lange abfahrt zur lothramühle. endlich die belohnung. wir brausen abwärts, kehre um kehre, kaum zeit einen blick auf das wasser unten zu erhaschen. noch eine kehre – halt! da ist schon die linkenmühle, wartet mit „dreckbier“ (getrunken vor dem waschen und umziehen) auf, einer campingmöglichkeit und später leckerem mutzbraten (irgendwas würziges leckees vom schwein), muflonbraten und natürlich klössen.

Ein Gedanke zu „25. August: Hochprozentig“

  1. Hallo, liebe Radler, vor einer Woch ist mein Freund Thilo von dieser Tour bis zur Elbe gerade zurückgekommen muß wohl ein großes Hey Like sein dieses Jahr zu Radeln, Euch viel Spass und es freut mich sehr mal wieder etwas schönes zu lesen. Weiter so und seit weiterhin so tapfer Euer Rainer Butzmann

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