2021-08-28 RadErFahrung: Einmal zur Niddaquelle über den Vogelsberg

schotten – rudingshain – niddaquelle – rebgeshain – engelrod – hörgenau – eichenrod – herbstein 33km

nicht viele kilometer, aber die haben es in sich mit 690 höhenmetern – diesmal mit vollem gepäck. wir haben eine höhenmässig etwas abgespeckte version in petto, aber wir geben uns dann doch die volle dröhnung, zumal der morgendliche regen sich verflüchtigt hat und sogar die sonne ab und an rauskommt.

die niddaroute führt uns noch einmal mitten durch schotten. dann geht es langsam rauf nach rudingshain. ab hier wird es richtig dörflich, mit vielen kühen auf den weiden, misthaufen, holunder- und schlehenbüschen mit riesigen beeren. immer wieder ausblicke in kleine täler, später auch alpakas. hinter rudingshain geht es feste und lange bergauf, den ersten teil können wir noch fahren. dann überwinden wir 50 höhenmeter schiebend, bis es wieder gut zum radeln geht. durch den wald auf schotter, teilweise durch waldarbeiten aufgewühlt – und da sind wir schon an den forellenteichen, die wir vorgestern auf der wanderung ebenfalls gestreift haben. ein stück weiter führt ein schmaler wurzelpfad zur niddaquelle: hurra! wir haben es geschafft und sind oben – 743m!

es geht nochmal ein wenig rauf auf 760m und dann das ohmtal runter durch den wald mit quellen – und dann auf einmal der weite blick ins land auf ulrichstein und eine reihe grosser windräder. wir radeln über die dörfer auf dem r7, rauf und runter, rauf und runter, zwischendurch ein interessanter naturgarten, ein gespräch mit einem heimischen radler, nochmal durch ein waldstück – und schwupps, sind wir in herbstein. wir erobern die kleine eisdiele an der hauptstrasse: das eis ist echt lecker.

das hotel herbstein nett, schöne heiss dusche, kleiner balkon, der service eher herb. das essen im restaurant leider eine grosse katastrophe, da die pizza vor der vorspeise serviert wird – als wir sie zurückgehen lassen, servieren sie uns nach der vorspeise tatsächlich die alte aufgewärmte pizza – das geht grade noch bei parmaschinken, aber gar nicht bei lommeligem rucola und schwitzigem parmesan. die bedienung ist alleine und völlig überfordert mit allem, kennt sich nicht aus… am ende teilen wir uns die eine pizza. die küche schafft es nicht, andreas eine frische zu bringen. keine entschuldigung, nix. also: DA NIEMALS HINGEHEN!

wir lassen uns trotzdem die laune nicht ganz verderben. der tag war zu erfolgreich. und wir sind zu müde…

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